Wenn Lettern süchtig macht!

Es fängt ja ganz oft so harmlos an. Du suchst ein Hobby und schaust hier und da, findest
viele Kreativangebote sind spannend, aber die richtige Bastelidee ist nicht dabei.

Als ich auf der Suche nach einem neuen Hobby war, kam ich vor fast schon zwei Jahren auf
dieses Handlettering. Das passte irgendwie super, rumgekritzelt habe ich schon immer gerne
und es erinnerte ein bisschen an die Zeit, als man damals sein Schulmäppchen mit sinnigen und unsinnigen Sprüchen
vollgeschmierte oder beim Telefonieren auf einem Zettel Herzen, Männchen oder Schnörkel
gekritzelt hat.

Aber ich schweife ab. Eigentlich wollte ich erzählen, warum ich dann damit angefangen habe. Es ist
ein Hobby, das nicht viel Platz braucht, man kann auch zuwischendurch etwas Kreatives schaffen ohne viel
Zubehör aufzubauen und es ist nicht so kostspielig – außer man wird stiftesüchtig.
Das mit der Stiftesucht kann am Anfang schnell passieren, aber irgendwann hat man seine Lieblingsstift und ist nicht mehr
auf der Jagd nach noch tolleren Finelinern oder der perfekten Brushspitze.
Ok, es laufen einem immer mal wieder Stifte mit tollen Farben über den Weg, da muss das Sparschwein dann durch!

Als ich anfing, fand ich meine ersten Kritzeleien schon ganz toll, bis ich auf Instagram all diese wahnsinnig tollen Letterings
gesehen habe. Von nichts kommt nichts, es hieß üben, üben üben. Inzwischen bin ich schon ganz zufrieden, aber es ist immer noch Luft
nach oben. Das Wichtigste beim Lettern ist allerdings – vergleiche Dich nicht mit anderen, jeder hat seinen eigenen Stil und es
soll vor allen Dingen Spaß machen. Und Perfektionismus ist auch fehl am Platz. Gut, das mit dem Perfektionismus fällt schon echt schwer,
aber „done is better than perfect“! Also anfangen, üben und Spaß haben.

Für mich ist das Lettern total entspannend und ich hoffe, es geht Euch auch so.